Jusos sehen Gefahr

Veröffentlicht am 06.08.2009 in Pressemitteilungen

In einem Gespräch mit dem Gmünder Tafelladen haben die Jusos von massiven Problemen dieser sozialen Einrichtung erfahren.

Die Probleme sind die Kosten für Energie und die Abfallentsorgung. So fallen derzeit etwa 3 Tonnen Biomüll an. Dieser verursacht im Monat Kosten von ca. 1000 Euro. Für die Einrichtung, die ohne Gewinn arbeitet, wird die Luft zunehmend dünner. Die Jusos haben sich deshalb an Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Richard Arnold gewandt, mit der Bitte, die Kosten für die Müllentsorgung dieser sozialen Einrichtung zu überprüfen.

Neben günstigen Betriebskosten sind die Tafelläden auf großzügige Spenden angewiesen. So betont Simeon Frömel vom Juso-Vorstand, dass „Lebensmittelmärkte hier mit ihren unverkäuflichen Resten der steigenden Zahl verarmter Mitbürger entgegen kommen sollten.“

Die steigenden Arbeitslosenzahlen und die missliche wirtschaftliche Lage erfordern handlungsfähige soziale Einrichtungen. „Wenn die Tafelläden schließen müssten, wäre dies für viele eine Katastrophe und eine weitere Schwächung des sozialen Friedens“, sagt warnend Jakob Unrath und verweist in diesem Zusammenhang auf den Konsens im Ostalbkreis, die wirtschaftlichen Notlagen abzumildern.

 

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