Studiengebühren

Veröffentlicht am 21.10.2008 in Pressemitteilungen

Als weitere Bestätigung für die Abschaffung von Studiengebühren beurteilen die Jusos Schwäbisch Gmünd die aktuelle Studie, die vom Hochschul-Informations-System (HIS) angefertigt wurde. „CDU und FDP haben es nun ein weiteres Mal schwarz auf weiß, von einer völlig unabhängigen Einrichtung, die sie selbst gewählt haben. Entgegen deren ständigen Äußerungen werden durch die eingeführten Gebühren jungen Menschen die Bildungschancen genommen.

Ihre eigene CDU Bildungsministerin muss das nun auch einsehen“, äußerte Vorstandsmitglied Simeon Frömel. Dass für Bücher, oftmals Wohnung, Nebenkosten, Verwaltungsgebühren und viele andere Dinge viel Geld ausgegeben werden muss, stelle heute schon viele Familien vor eine Herausforderung bei steigenden Lebenshaltungskosten. Ein berufliches Leben mit Schulden zu beginnen schrecke einfach ab, waren sich die Jusos einig.
Der Studie nach haben im Abiturienten-Jahrgang 2006 wegen der Gebühren bis zu 18.000 junge Menschen kein Studium aufgenommen.
Der Skandal sei aber umso größer, da die Bundesbildungsminister bewusst schon seit Wochen die Studie im Sinne ihrer Partei zurückgehalten habe, merkte Kathrin Unrath an. „Union und FDP müssen aus ihrer Ideologie herauskommen und einsehen, dass Deutschland es sich nicht leisten kann, auf gut ausgebildete junge Menschen zu verzichten.“ Diese Politik müsse aufhören, appellieren die Jusos auch in Richtung der Jungen Union.
Jakob Unrath betonte die Entschlossenheit der Jusos, bei diesem Thema nicht locker zu lassen, um den Studentinnen und Studenten beizustehen. Bildung könne nicht am Einkommen der Eltern festgemacht werden. Ein Verdrängungswettbewerb auch bezüglich der Ausbildungsplätze müsse verhindert werden. Realschüler und Hauptschüler hätten es schwer genug einen Ausbildungsplatz zu finden. Alle hätten ein Recht auf gute Bildung.
Die Jusos fordern daher auch den CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Barthle und seinen Kollegen Dr. Scheffold dazu auf, zu dieser Studie Stellung zu nehmen. Eine Vertuschung der Fakten sei unangebracht.

 

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